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Review Sirui N-1204 Carbon Stativ mit K-10X Ball Head

Testobjekt der Woche ist das Sirui Stativ „N-1024“ in Carbonausführung zusammen mit dem passenden Kugelkopf „K-10x“. Zur Verfügung gestellt hat mir dieses edle Fotozubehör freundlicherweise der FotoShop MeinFoto aus Berlin. MeinFoto bietet umfangreiches Foto- und Studiozubehör für Fotografen und Hobbyisten.

Lieferung:

Stativ und Ball Head wurden anständig verpackt geliefert, ohne Stopfmaterial Eskapaden oder überdimensioniertem Karton. Das Stativ wird von Sirui in einer schwarzen Tragetasche ausgeliefert, die auch Platz für alle Zubehörteile hat.

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Zum Zubehörumfang gehören ein Schultertragegurt, mehrere Imbusschlüssel und die nötigen Adapter zur Befestigung von Kamera oder Kugelkopf. Es liegt ein Garantieschein bei und die Anleitung. Erster Wehmutstropfen: Die Anleitung gibt es nur in Englisch.

Das Stativ:

Das N-1204 macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck und durch die Ausführung in Carbon ist es sehr leicht. Der Aufbau ist weitestgehend selbsterklärend und stellt den Benutzer vor keine größeren Schwierigkeiten. Die Beine können einzeln nach lösen der Dreharretierungen in 1 bis 3 Segmenten ausgefahren werden. Das oberste Segment ist zum Tragen mit Schaumstoff ummantelt. Die Füße sind in dieser Version mit Gummienden bestückt.

Das aufgebaute Stativ mit passendem Kugelkopf

Beim Ausfahren der Stativbeine fallen zunächst die schweren und stabilen Gelenke der Stativbeine auf. Diese können per Daumendruck in mehreren Winkeln arretiert werden und machen einen stabilen Eindruck. Eines der Beine lässt sich auch komplett abschrauben und als Mono-Stativ nutzen.

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Eines der Beine als Mono-Stativ:

Die Stativbeine können in drei Stufen ausgezogen werden. Das Feststellen erfolgt jedoch über Schraubringe. Die Wahl dieser Variante ist der Mono-Stativ Funktion geschuldet. Die sonst auch oftmals üblichen Klappverschlüsse sind meiner Meinung nach besser, da schneller zu bedienen.

Um einen sicheren Stand des Statives zu gewährleisten, oder Zubehör aufzuhängen gibt es einen Federzug. Das kann insbesondere bei Wind sinnvoll sein, da das Carbonstativ sehr leicht ist und eventuell umfallen könnte. Die Höhe des angebrachten Kopfes kann ebenfalls durch einen Drehverschluss angepasst werden. Es stehen eine kurze und eine lange Stange (wie im Bild) zur Auswahl.

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Die Befestigungsplatte für den Kugelkopf. Optional kann eine Kamera auch ohne Kopfmodul direkt auf das Stativ geschraubt werden. Somit ist es auch ohne Kopf nutzbar. Zur Befestigung der Platten muss zunächst eine Schraube hineingesteckt werden.

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K-10X Ball Head

Der K-10X wird in einem passenden Schaumstoffsäckchen geliefert. Es ist er recht massiv ausgeführt und hinterlässt haptisch einen guten Eindruck. Über das Kugelgelenk kann die befestigte Kamera in beliebigen Winkeln ausgerichtet und arretiert werden. Das K-10X verfügt über drei Wasserwagen (Libellen) zur genauen Positionierung und eine große, leichtgängige Stellschraube für die Arretierung.

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Seitenansicht des Kugelkopfes
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Der Drehwinkel des Kopfes ist anhand einer Skala ablesbar. Diese Funktion kann zum Beispiel bei der Aufnahme von Panoramafotos nützlich sein.

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Drehknopf zum feststellen des Kugelelementes.

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Klickverschluss für die Kamerawechselplatte in rot.

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Der Kugelkopf verfügt über eine Libelle und zwei Wasserwagen zur Ausrichtung und Neigungseinstellung.

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Demontierte Wechselplatte mit Befestigungsschraube

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Die Wechselplatte verfügt über eine rutschfeste Gummierung.

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Fazit:

Das N-1024 Carbon in Kombination mit dem K-10X Ball Head ergibt eine sehr solide und gut verarbeitete Combo, die sich keine größeren Schwächen erlaubt und sowohl im professionellen, als auch Hobbybereich seinen Zweck gut erfüllt. Für den Kaufpreis von insgesamt ca. 450 €. kann dies aber auch absolut erwartet werden. Das Stativ ist sehr leicht und mit dem Tragegurt einfach zu transportieren. Ein eventuell kleiner Schwachpunkt: Die Zusatzfunktion des Monostatives geht zu Lasten der eigentlich schneller zu bedienenden Klappverschlüsse an den Stativbeinen. Auch ist die Anleitung bisher leider nur in Englisch mitgeliefert. Im Angebot gibt es Adapterplatten für fast alle gängigen Kameras. Insgesamt ein qualitativ gutes Angebot. In der Carbonversion allerdings nicht gerade günstig.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. k.T. sagt:

    vlt hätteste mal eher ne Kamera testen sollen, einige Bilder sind schon arg schlecht aufgenommen.

  2. Damaged sagt:

    “Der Drehwinkel des Kopfes ist anhand einer Skala ablesbar. Diese Funktion kann zum Beispiel bei der Aufnahme von Panoramafotos nützlich sein.“

    Wenn du schon meinst eine Bemerkung zu etwas geben zu müßen dann mach es richtig oder lass es. Das ganze ist erst dann nützlich wenn du einen vernüftigen Nodalpunktadapter drauf hast. Ansonsten kannste die komplette Aufnahme sofort in die Tonne kloppen.

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