Wildes Wasser: Als die Pyrenäen 2013 untergingen

Wildes Wasser: Als die Pyrenäen 2013 untergingen

Manchmal zeigt uns die Natur ganz unmissverständlich, wer hier der Boss ist. Und das kann ganz schön beängstigend sein, besonders wenn Flüsse sich in reißende Ströme verwandeln, die alles mit sich reißen. Das Video, das wir dir heute zeigen, ist genau so ein Moment: Es fängt die rohe Gewalt des Wassers ein, als im Juni 2013 die Pyrenäen in Frankreich von extremem Hochwasser heimgesucht wurden.

Wenn Flüsse Amok laufen: Was die Amateuraufnahmen zeigen

Die Szenen, die du hier siehst, sind echt abgefahren und stammen vom 18. Juni 2013. Sie wurden in der malerischen, aber an diesem Tag alles andere als friedlichen, Gegend der Argeles-Gazost-Tals im Südwesten Frankreichs aufgenommen. Das Tal liegt übrigens zwischen den bekannten Orten Lourdes und Luz Ardiden – also mitten in den Pyrenäen. Man sieht, wie das Wasser gnadenlos über die Ufer tritt, Brücken überflutet und ganze Landstriche in eine braune, schäumende Masse verwandelt. Die Kraft ist unfassbar, da wird dir schnell klar, dass man sich vor solchen Naturgewalten nur in Sicherheit bringen kann.

Hintergrund der Flutkatastrophe 2013

Die Aufnahmen sind ein beeindruckendes Zeugnis der damaligen Hochwasserlage. Der Videomacher war vor Ort und hat die Szenen an verschiedenen Hotspots eingefangen: am Saillet, beim Pont de Tilhos, in Cauterets, Pierrefite und am Lac des Gaves. Er selbst schreibt, dass er es leider nicht geschafft hat, das nahegelegene Bareges zu filmen, dort war die Lage aber wohl besonders katastrophal. Solche extremen Wetterereignisse sind in den Pyrenäen zwar nicht ganz unbekannt, aber die Wucht und das Ausmaß dieser Flut waren damals schon außergewöhnlich. Da siehst du mal, wie schnell sich ein idyllisches Bergpanorama in ein echtes Horrorszenario verwandeln kann.

Diese Bilder erinnern uns daran, wie unberechenbar und mächtig die Natur ist. Manchmal muss man einfach staunend zusehen und hoffen, dass alle in Sicherheit sind. Ein krasser Einblick, der zeigt, dass „wildes Wasser“ keine leere Phrase ist.

Vorgestellt wurde dieses eindrückliche Video übrigens zuerst auf Ulkinator.de.