Start » Nostalgie » Retro-Gaming » Das Ende von LucasArts: Vom Studio zur Marke (1982 bis 2013)

Das Ende von LucasArts: Vom Studio zur Marke (1982 bis 2013)

Ausgeschalteter Monitor mit Ein-Aus-Symbol und einem Stern
  • Lesezeit etwa 3 Min.
  • 4 Quellen am Ende

Von der Gründung 1982 über die Adventure-Ära bis zur Schließung im April 2013 und dem Neustart als Lucasfilm Games 2021: Fakten, Tabelle und fünf Videos. Dieser Beitrag rundet die Reihe ab, die mit Maniac Mansion begann und über Monkey Island, Full Throttle und Grim Fandango und Sam & Max führte.

Hinweis: Das Thema betrifft reale Menschen, die ihre Arbeitsplätze verloren haben. Ich beschränke mich auf belegte, sachliche Angaben und vermeide Spekulationen über Verantwortliche. Videos werden erst nach deinem Klick von YouTube geladen.

Inhalt (4)

Von Lucasfilm Games zu LucasArts

  • Gründung: George Lucas gründete die Spielesparte im Mai 1982 als Teil seiner Filmfirma.
  • Umbenennung: 1990 wurde die Gruppe im Rahmen einer Umstrukturierung in LucasArts umbenannt.
  • Adventure-Ära: In den 1990er Jahren war das Unternehmen vor allem für Adventures auf Basis der SCUMM-Engine bekannt, etwa Maniac Mansion und die Monkey-Island-Reihe.

Einen langen Rückblick auf diese Jahre gibt es hier (rund 82 Minuten, zusammengestellt aus zwei Folgen von „It’s a Pixel Thing“):

Mit dem Klick lädst du das Video von YouTube (youtube-nocookie.com). Dabei werden Daten an Google übertragen. Direkt bei YouTube ansehen · Upload: it's a P/XEL thing

Der Wandel

  • Star-Wars-Fokus: Nachdem Lucasfilm die Lizenzrechte an Star Wars zurückerhalten hatte, konzentrierte sich LucasArts zunehmend auf Actiontitel dieser Marke. Adventures wurden zeitweise eingestellt.
  • Das Genre: Die Beliebtheit der Adventures ließ nach.
  • Umstrukturierung: Unter Jim Ward sank die Belegschaft von etwa 450 auf etwa 190 Mitarbeiter. Zwischen 2008 und 2012 gab es laut Kotaku drei LucasArts-Präsidenten, im September 2012 verhängte Lucasfilm einen Einstellungsstopp (Kotaku, 27.09.2013).
  • Ein Blick des Kanals onaretrotip: Er beschreibt die Zeit von der Gründung 1982 bis zum Ende der Adventure-Sparte im Jahr 2000.
Mit dem Klick lädst du das Video von YouTube (youtube-nocookie.com). Dabei werden Daten an Google übertragen. Direkt bei YouTube ansehen · Upload: onaretrotip

2012 und 2013

DatumEreignis
30. Oktober 2012Disney kündigt den Kauf von Lucasfilm an; laut Kotaku signalisiert der Konzern einen Schwerpunkt auf soziale und mobile Spiele
21. Dezember 2012Disney erwirbt Lucasfilm für rund 4,05 Milliarden US-Dollar
3. April 2013Lucasfilm gibt die Schließung der Spieleentwicklung bekannt
April 2013Laut Kotaku rund 150 Mitarbeiter verlieren ihre Stellen, rund zehn bleiben für die Lizenzvergabe; Disney spricht von einem Wechsel zu einem Lizenzmodell, das das Risiko begrenze (NBC News, 03.04.2013)
April 2013Abgebrochen wurden unter anderem Star Wars 1313 (2009 als „Underworld“ gestartet, 2010 zum Abenteuer mit Kopfgeldjäger-Figur), Star Wars: First Assault und Star Wars: The Force Unleashed III; laut Kotaku war außerdem ein Remaster von Day of the Tentacle zu rund 80 Prozent fertig

Die Meldung von damals, zwei Minuten bei GameSpot News (3. April 2013):

Mit dem Klick lädst du das Video von YouTube (youtube-nocookie.com). Dabei werden Daten an Google übertragen. Direkt bei YouTube ansehen · Upload: GameSpot

Das Spiel, das nie erschien: der Gameplay-Ausschnitt von Star Wars 1313 von der E3 2012, hier mit deutschem Kommentar von Golem.de:

Mit dem Klick lädst du das Video von YouTube (youtube-nocookie.com). Dabei werden Daten an Google übertragen. Direkt bei YouTube ansehen · Upload: GolemDE

Danach: Lizenzen und Neustart

  • Lizenzierung: Electronic Arts wurde über eine exklusive Mehrjahreslizenz zum wichtigsten Publisher für Star-Wars-Spiele. Die Vereinbarung wurde am 6. Mai 2013 bekannt gegeben, mit BioWare, DICE und Visceral als Studios; Disney behielt Rechte für Mobil- und Social-Spiele (Engadget, 06.05.2013).
  • Neustart: Im Januar 2021 kündigte Lucasfilm an, die Marke Lucasfilm Games wiederzubeleben, weiterhin als Lizenzgeber für Lucasfilm-Franchises.
  • Abseits davon: Return to Monkey Island (2022) erschien mit Lucasfilm Games als Partner, siehe den Monkey-Island-Beitrag.

Ein weiterer, ausführlicher Rückblick auf das gesamte Studio (rund 58 Minuten, Retro Rebound):

Mit dem Klick lädst du das Video von YouTube (youtube-nocookie.com). Dabei werden Daten an Google übertragen. Direkt bei YouTube ansehen · Upload: Retro Rebound
Quellen (4) · Stand Oktober 2026

Dazu: die Beschreibungen der verlinkten Videos.

Unabhängige Fan-Seite: Alle genannten Marken, Sendungen, Spiele und Produkte gehören ihren Inhabern. Videos stammen von Dritten und laden erst nach einem Klick. Einige Links sind Affiliate-Links und direkt an der Stelle als Werbung gekennzeichnet.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar