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O.C., California: Indie-Rock im Wohnzimmer dank einer Serie

Sonnenuntergang mit zwei Palmen am Meer
  • Lesezeit etwa 4 Min.
  • 7 Quellen am Ende

„O.C., California“ gehörte zu den Serien, die Indie-Rock im Fernsehen salonfähig machten.

Hinweis: Videos werden erst nach deinem Klick von YouTube geladen. Dies ist eine unabhängige Fan-Seite, „The O.C.“ und „O.C., California“ sind Marken ihrer Inhaber. Liedtexte und Folgenausschnitte zeige ich nicht, nur offizielle Uploads und Gespräche. Der Beitrag enthält einen Spoiler zum Ende der dritten Staffel.

Inhalt (5)

Die Serie in Eckdaten

  • Schöpfer: Josh Schwartz.
  • Sender und Laufzeit: Fox, von August 2003 bis Februar 2007, vier Staffeln mit 92 Episoden.
  • Titel: „O.C.“ steht für Orange County, die Serie spielt in Newport Beach.
  • Handlung: Ryan Atwood, ein schwieriger Jugendlicher aus armen Verhältnissen, wird von Sandy und Kirsten Cohen aufgenommen. Es geht um Kulturschock, die Freundschaft mit Adoptivbruder Seth sowie Beziehungen zu Marissa Cooper, Summer Roberts und Taylor Townsend.
  • Gedreht: Größtenteils in Manhattan Beach und anderen Orten im Großraum Los Angeles, nicht in Newport Beach. Das Cohen-Haus wurde nachgebaut.
  • Tonfall: Eine Mischung aus Melodram und Komödie mit postmodernen Elementen. Staffel 3 endet mit Marissas Tod bei einem Autounfall (Spoiler), Staffel 4 handelt von Ryans Trauer.

Ein Gespräch mit den Machern der Serie, neun Jahre nach dem Ende, beim ATX Television Festival (2016, englisch, rund 33 Minuten):

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Die Musik

  • Music Supervisor: Alexandra Patsavas, die später auch für andere bekannte Serien arbeitete.
  • Rolle der Musik: Indie-Rock spielte eine große Rolle, unter anderem im fiktiven Club „The Bait Shop“.
  • Titelsong: „California“ von Phantom Planet.
  • Kritik: Es gab auch den Vorwurf des „Ausverkaufs“ der Indie-Szene.

Der offizielle Musikclip zum Titelsong (Kanal der Band):

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Wie Musik-Supervision funktioniert, erklärt Alexandra Patsavas selbst (BETA TV, rund vier Minuten, englisch):

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Und ausführlicher im Podcast „Broad Ideas“ von Rachel Bilson und Olivia Allen, mit Alexandra Patsavas und Ben Gibbard (englisch, rund 94 Minuten):

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Chrismukkah

Seth Cohen erfindet das Fantasiefest „Chrismukkah“, das aus Weihnachten und Chanukka besteht. Jede Staffel enthielt eine entsprechende Episode: Seth nutzt das Fest in Staffel 1, um Ryan aufzuheitern, in Staffel 2, um Lindsay in die Familie aufzunehmen, in Staffel 3 gibt es eine „Chrismukkah Bar Mitzvakkah“ (VICE, 13.12.2017). In der deutschen Fassung hieß das Fest „Weihnukkah“, eine Folge der zweiten Staffel trug den Titel „Das Weihnukkah-Debakel“ (DWDL, 11.08.2005). HBO Max erklärt in diesem kurzen Video, warum das Fest zur Serie gehört (englisch, rund drei Minuten):

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Deutschland

MerkmalAngabe
Titel„O.C., California“, Originaltitel „The O.C.“
ErstausstrahlungORF 1 (Österreich) ab 2. Oktober 2004; ProSieben (Deutschland) Staffel 1 vom 19. Januar bis 29. Juni 2005
StaffelnStaffel 2 vom 6. Juli bis 7. Dezember 2005; Staffel 3 vom 17. Juni bis 14. Oktober 2006; Staffel 4 vom 17. Juni bis 30. September 2007
SynchronisationCinephon in Berlin; Stimmen unter anderem Tommy Morgenstern (Ryan), Benedikt Gutjan (Seth) und Peter Reinhardt (Sandy)
AltersfreigabeAlle Staffeln ab 12 Jahren
DVDStaffel 1 war laut Artikel zeitweise die meistverkaufte Serien-DVD; Staffel 4 und eine Komplettbox erschienen am 23. November 2007

Ein deutscher VIVA-Trailer (2011) ist als Upload eines Nutzers bei YouTube zu sehen.

Quoten, Absetzung und Nachwirkung

  • USA: Die Pilotfolge erreichte 7,46 Millionen Zuschauer. Der Staffeldurchschnitt lag in Staffel 1 bei etwa 9,7 Millionen und fiel bis Staffel 4 auf rund 4,3 Millionen.
  • Deutschland: Die erste Folge (19. Januar 2005) erreichte 1,44 Millionen Zuschauer und 4,4 Prozent Marktanteil. Die Quoten blieben hinter den Erwartungen zurück: In der Zielgruppe kam die Premiere auf 1,14 Millionen Zuschauer und 8,4 Prozent, ProSieben hatte im Januar 2005 bis dahin 11,5 Prozent und nach einer Anlaufzeit 15 Prozent in Aussicht gestellt (DWDL, 20.01.2005). Am 23. Februar 2005 waren es 1,29 Millionen Zuschauer und 3,8 Prozent (DWDL, 24.02.2005), im August 2005 meldete DWDL mit 1,00 Millionen in der Zielgruppe die niedrigste Reichweite seit drei Monaten (DWDL, 11.08.2005). ProSieben nahm die Serie nach zwei Staffeln aus dem Abendprogramm und zeigte sie ab 2006 samstags am Nachmittag.
  • Ende: Fox gab im Januar 2007 das Ende bekannt. Die LA Times schrieb am 22. Januar 2007, die Serie sei vor vier Jahren mit hohen Quoten und viel Kritikerlob gestartet und gehe nun in die Wiederholungen eines Lokalsenders (Gustavo Arellano, LA Times, Meinungsbeitrag). Eine Kampagne „Save The O.C.“ sammelte über 740.000 Unterschriften, ein Wechsel zu The CW kam nicht zustande.
  • Nachwirkung: Die Serie machte Orange County populär und inspirierte Formate wie „Laguna Beach“ und „The Real Housewives of Orange County“. Es gab zahlreiche Parodien, darunter einen Digital Short bei Saturday Night Live.
  • Streaming: Laut Wikipedia unter anderem bei iTunes, Hulu und HBO Max.
Quellen (7) · Stand Oktober 2026

Dazu: die Beschreibungen der verlinkten Videos.

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