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Die 100 Memes und Netzphänomene von 1990 bis 2010: Das Ranking

Smiley mit LOL und Top 100 auf einem Bildschirm, Titelbild zum Meme-Ranking
  • Lesezeit etwa 15 Min.
  • 14 Quellen am Ende

Welche Netzphänomene haben die Zeit vor Facebook geprägt? Hier steht eine Liste mit 100 Memes und Netzphänomenen von 1990 bis 2010 – von Kettenbriefen über Flash-Cartoons und Webcam-Pioniere bis zu den ersten YouTube-Hits. Die Reihenfolge ist eine Einschätzung nach Reichweite, Alter und Nachwirkung; die Jahreszahlen und Fakten sind belegt.

So liest sich das Ranking: Platz 1 bis 10 kennt fast jeder, Platz 11 bis 30 sind die Dauerbrenner, Platz 31 bis 60 haben einen kleineren Kreis, und Platz 61 bis 100 sind Fundstücke. Innerhalb der Gruppen ist die Reihenfolge Geschmackssache. Zu jedem Eintrag gibt es einen Link: Videos führen zu YouTube, alle anderen Links zu Originalseiten oder Hintergrundartikeln. Die Links öffnen in einem neuen Tab und stammen von Dritten.

Inhalt (5)

Platz 1 bis 10: Die Klassiker

  1. Rickrolling (2007): Ab Mai 2007 auf 4chan: ein Link, der nicht zum versprochenen Ziel führt, sondern zum Video von „Never Gonna Give You Up“ (1987). Der Streich entstand aus dem „Duckrolling“. 2008 wurde Rick Astley nach einer Online-Kampagne bei den MTV Europe Music Awards als „Best Act Ever“ ausgezeichnet. ▶ Ansehen auf YouTube
  2. Dancing Baby (1996): Eine Beispieldatei der 3D-Software Character Studio für 3D Studio Max, entstanden aus einem Cha-Cha von Michael Girard und Robert Lurye. Ron Lussier von LucasArts schickte eine bearbeitete Version per E-Mail an Kollegen; später tauchte das Baby als Halluzination in „Ally McBeal“ auf. ▶ Ansehen auf YouTube
  3. Hampster Dance (1997/98): Eine GeoCities-Seite der kanadischen Kunststudentin Deidre LaCarte mit tanzenden Hamster-GIFs zu einem beschleunigten Sample von „Whistle-Stop“ (Roger Miller). Im Juni 2000 erschien mit den Boomtang Boys „The Hampsterdance Song“. ▶ Ansehen auf YouTube
  4. Numa Numa (2004): Am 6. Dezember 2004 lud Gary Brolsma auf Newgrounds ein Webcam-Video hoch, in dem er zu „Dragostea din tei“ von O-Zone mitsingt und im Stuhl tanzt. Danach berichteten unter anderem „Good Morning America“ und die „Tonight Show“. ▶ Ansehen auf YouTube
  5. All your base are belong to us (1991): Ein schlecht übersetzter Satz aus dem Intro der europäischen Mega-Drive-Fassung (1991) des Arcade-Spiels „Zero Wing“ von 1989. Anfang der 2000er wurde er zum Dauerbrenner. ▶ Ansehen auf YouTube
  6. Star Wars Kid (2002): Der damals 14-jährige Ghyslain Raza aus Trois-Rivières in Kanada filmte sich, wie er mit einer Golfball-Angel die Lichtschwert-Bewegungen von Darth Maul nachmachte. Das Video wurde zu einem der bekanntesten seiner Zeit. ▶ Ansehen auf YouTube
  7. Charlie Bit My Finger (2007): Das 56 Sekunden lange Video von den Brüdern Harry (3) und Charlie (1) aus England, am 22. Mai 2007 auf YouTube hochgeladen, war von 2009 bis 2012 das meistgesehene YouTube-Video. ▶ Ansehen auf YouTube
  8. Leeroy Jenkins (2005): Die Spielfigur aus „World of Warcraft“ wurde durch ein Video von 2005 bekannt: Während alle anderen einen genauen Schlachtplan besprechen, stürmt Leeroy los. ▶ Ansehen auf YouTube
  9. Schnappi (2004): Iris Gruttmann schrieb das Lied 1999; ihre Nichte Joy sang es. Es verbreitete sich zuerst über Internetradios und die Spieleszene. Die CD erschien am 6. Dezember 2004, im Januar 2005 stand das Lied auf Platz 1 der deutschen Charts. 2005 gab es einen Echo. ▶ Ansehen auf YouTube
  10. Crazy Frog (2003): 2003 vom Schweden Erik Wernquist geschaffene CGI-Figur, die der Klingelton-Anbieter Jamba! vermarktete. Die Geschichte dazu: Jamba, Crazy Frog und die Handy-Abo-Falle. ▶ Ansehen auf YouTube

Platz 11 bis 30: Die Dauerbrenner

  1. Evolution of Dance (2006): Judson Laipply tanzt sich durch die Tanzmoden. Das Video war von Mai 2006 bis Oktober 2009 über drei Zeiträume das meistgesehene YouTube-Video. ▶ Ansehen auf YouTube
  2. Badgers (2003): Der Cartoon „Badger Badger Badger“ von Jonti Picking alias Mr Weebl ging am 2. September 2003 auf B3ta.com online: zwölf Dachse bei der Gymnastik, dazu ein Pilz und eine Schlange. ▶ Ansehen auf YouTube
  3. Homestar Runner (1996): Flash-Zeichentrick der Brüder Mike und Matt Chapman, 1996 gestartet und um 2000 populär, voller Anspielungen auf die Popkultur. ▶ Ansehen auf YouTube
  4. Keyboard Cat (2007): Charlie Schmidt filmte 1984 seine Katze Fatso, die scheinbar Keyboard spielt, und lud das Video 2007 selbst bei YouTube hoch. 2009 hängte Brad O’Farrell es als Abspann an ein Pannenvideo. ▶ Ansehen auf YouTube
  5. Chocolate Rain (2007): Das Lied von Tay Zonday kam am 23. April 2007 auf YouTube, wurde im Sommer 2007 zum heißesten Viralvideo und gewann 2008 den YouTube Award in der Kategorie Musik. ▶ Ansehen auf YouTube
  6. Der Untergang als Parodie (2004): Szenen, in denen Hitler im Film „Der Untergang“ (2004) tobt, wurden unzählige Male mit erfundenen Untertiteln versehen. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  7. Techno Viking (2000): Ein Video von der Fuckparade 2000 in Berlin wurde zum Internetphänomen. ▶ Ansehen auf YouTube
  8. Trololo (2010): Der russische Bariton Eduard Chil wurde 2010 international bekannt, als ein Clip von 1976 im Netz auftauchte, in dem er ein Lied ohne Text singt. ▶ Ansehen auf YouTube
  9. Free Hugs Campaign (2004): Ein Australier, der sich „Juan Mann“ nannte, startete 2004 die Aktion, Fremden Umarmungen anzubieten. 2006 machte ein Musikvideo der Band Sick Puppies sie international bekannt. ▶ Ansehen auf YouTube
  10. The Million Dollar Homepage (2005): Der britische Student Alex Tew verkaufte eine Seite aus 1000 mal 1000 Pixeln, um sein Studium zu bezahlen. ↗ Mehr dazu (Originalseite)
  11. Where the Hell Is Matt? (2005): Matt Harding tanzt 2005 seinen Tanzschritt an Orten rund um die Welt. ▶ Ansehen auf YouTube
  12. lonelygirl15 (2006): Eine gespielte Video-Blog-Serie auf YouTube, die vom 16. Juni 2006 bis 1. August 2008 lief. Im September 2006 kam heraus, dass sie inszeniert war. ▶ Ansehen auf YouTube
  13. Mentos und Cola (2005): Dass Mentos eine Cola-Fontäne auslösen, zeigte Lee Marek schon 1999 bei David Letterman. 2005 machte Steve Spanglers Fernsehvorführung bei YouTube eine ganze Kette von Nachahmer-Videos populär. ▶ Ansehen auf YouTube
  14. Newgrounds (1995): Tom Fulp gründete die Seite 1995; sie zeigt von Nutzern gemachte Spiele, Filme und Musik. Dort lud Gary Brolsma 2004 sein Numa-Numa-Video hoch. ↗ Mehr dazu (Newgrounds)
  15. Angry German Kid (2006): Das Video vom 14. Februar 2006, in dem der Jugendliche Norman Kochanowski aus dem Bergischen Land beim Spielen von „Unreal Tournament 2004“ wütet. ▶ Ansehen auf YouTube
  16. ILOVEYOU (2000): Der Wurm kam am 4. Mai 2000 aus Manila als E-Mail mit dem Betreff „ILOVEYOU“. Der Anhang „LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs“ war ein Skript, das die zweite Endung verbarg. Er traf Millionen Rechner. Die Anklagen auf den Philippinen wurden fallen gelassen, weil es dort keine Gesetze gegen Schadsoftware gab. ↗ Mehr dazu (Heinz Nixdorf MuseumsForum)
  17. Trojan Room Coffee Pot (1991): Quentin Stafford-Fraser und Paul Jardetzky bauten 1991 in Cambridge die erste Webcam, damit niemand vergeblich zur leeren Kaffeekanne ging. Im November 1993 ging sie online, am 22. August 2001 wurde sie abgeschaltet. Die Kanne ersteigerte der „Spiegel“ für 3.350 Pfund. ↗ Mehr dazu (Universität Cambridge)
  18. Leekspin (2006): Eine Flash-Animation, in der ein Anime-Mädchen aus „Bleach“ einen Lauch schwingt, zum Lied „Ievan polkka“ der finnischen Gruppe Loituma (Album von 1995). Sie tauchte im April 2006 auf. ▶ Ansehen auf YouTube
  19. Zombo.com (1999): Eine Seite von Joshua Levine, die Flash-Intros parodiert: ein einziges langes Intro ohne Inhalt. ↗ Mehr dazu (Zombo.com)
  20. Mahir Çağrı (1999): Seine Homepage in gebrochenem Englisch über Akkordeon, Reisen und Frauen wurde von Millionen besucht und bei „MADtv“ und „Late Show“ parodiert. ▶ Ansehen auf YouTube

Platz 31 bis 60: Kult mit kleinerem Kreis

  1. Happy Tree Friends (2000): Eine für Erwachsene gedachte Flash-Serie, die im Dezember 2000 anlief und eine Kinderserie parodiert. ▶ Ansehen auf YouTube
  2. Salad Fingers (2004): Britische Animationsserie von David Firth und Christian Webb über eine dünne grüne Figur mit Salat-Fingern. ▶ Ansehen auf YouTube
  3. Charlie the Unicorn (2005): Kurzfilm von Jason Steele (FilmCow) über ein müdes, pessimistisches Einhorn. ▶ Ansehen auf YouTube
  4. Animutations (2001): Flash-Animationen, die Neil Cicierega 2001 bekannt machte: fremdsprachige Lieder, meist japanische wie „Yatta“, zu zufälligen Popkultur-Bildern. ▶ Ansehen auf YouTube
  5. Ask a Ninja (2005): Comedy-Videos über das Ninja-Bild der Popkultur, erschienen zwischen 2005 und 2011. Forbes führte den Ninja im Januar 2007 unter den „Fictional Celebrities“ des Netzes. ▶ Ansehen auf YouTube
  6. Lazy Sunday (2005): Der Rap „Lazy Sunday“ der Lonely Island, am 17. Dezember 2005 bei „Saturday Night Live“ gezeigt. ▶ Ansehen auf YouTube
  7. Dick in a Box (2006): Der Song der Lonely Island mit Justin Timberlake lief am 16. Dezember 2006 bei „Saturday Night Live“. ▶ Ansehen auf YouTube
  8. Boom goes the dynamite (2005): Der Satz des Studenten Brian Collins aus einer missglückten Sportübertragung, 2005 bei YouTube verbreitet. ▶ Ansehen auf YouTube
  9. Susan Boyle (2009): Die Schottin wurde 2009 bei „Britain’s Got Talent“ bekannt; ihr Debütalbum wurde das meistverkaufte Debütalbum in der britischen Geschichte. ▶ Ansehen auf YouTube
  10. OK Go (2007): Das Laufband-Video zu „Here It Goes Again“ gewann 2007 den Grammy für das beste Musikvideo. ▶ Ansehen auf YouTube
  11. Double Rainbow (2010): Ein Mann filmt 2010 vor seinem Haus nahe dem Yosemite-Nationalpark einen doppelten Regenbogen und gerät außer sich. ▶ Ansehen auf YouTube
  12. Bed Intruder Song (2010): Ein Lied aus der Reihe „Auto-Tune the News“ der Gregory Brothers nach einem Fernseh-Interview mit Antoine Dodson; es stieg in die Billboard Hot 100 ein. ▶ Ansehen auf YouTube
  13. Zitate aus „Herr der Ringe“ (2001): Die Filme von 2001 bis 2003 lieferten Meme wie Boromirs Satz über Mordor, gerade als die Meme-Kultur aufkam. ▶ Ansehen auf YouTube
  14. Snakes on a Plane (2006): Der Film erschien am 18. August 2006; schon ein Jahr vorher sorgten Titel und absurde Prämisse für Aufmerksamkeit. ▶ Ansehen auf YouTube
  15. The Room (2003): Der Low-Budget-Film von Tommy Wiseau gilt als einer der schlechtesten Filme überhaupt und wurde später Kult und Quelle für Meme. ▶ Ansehen auf YouTube
  16. The Blair Witch Project (1999): Der Film nutzte Viral-Marketing im Netz, bei dem das Publikum fragen sollte, ob die erfundene Geschichte wahr ist. ▶ Ansehen auf YouTube
  17. Cloverfield (2008): Paramount warb mit einer Viral-Kampagne. ▶ Ansehen auf YouTube
  18. Peanut Butter Jelly Time (2001): Die Buckwheat Boyz aus Miami veröffentlichten 2001 die Single „Peanut Butter & Jelly“; ein Animationsvideo machte sie zum Netz-Meme. ▶ Ansehen auf YouTube
  19. Success Kid (2007): Ein Baby mit einer Faust voll Sand und entschlossenem Blick; das Bild begann 2007. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  20. I Can Has Cheezburger? (2007): Blog mit Katzenbildern und Videos, 2007 von Eric Nakagawa und Kari Unebasami gegründet. ↗ Mehr dazu (I Can Has Cheezburger?)
  21. FAIL Blog (2008): Blog, das im Januar 2008 startete. ↗ Mehr dazu (FAIL Blog)
  22. Tron Guy (2003): Jay Maynard entwarf 2003 für die Penguicon 1.0 in Detroit ein Tron-Kostüm mit leuchtender Rüstung; das Netz machte ihn berühmt. ▶ Ansehen auf YouTube
  23. Pepe the Frog (2005): Ein Cartoon-Frosch aus einem Webcomic von 2005, der 2008 auf 4chan viel benutzt wurde. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  24. 4chan (2003): Das Imageboard startete im Oktober 2003 von Christopher „moot“ Poole. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  25. Something Awful (1999): Richard „Lowtax“ Kyanka gründete die Seite 1999 als persönliche Website. ↗ Mehr dazu (Something Awful)
  26. Slashdot (1997): Die Nachrichtenseite wurde 1997 von den Studenten Rob Malda und Jeff Bates gegründet. ↗ Mehr dazu (Slashdot)
  27. eBaum’s World (2001): Die Seite für Comedy, Meme und Viralvideos startete 2001. ↗ Mehr dazu (eBaum's World)
  28. B3ta (2001): Die Humor-Community wurde 2001 von Rob Manuel, Denise Wilton und Cal Henderson gegründet; hier lief auch „Badgers“. ↗ Mehr dazu (B3ta)
  29. Digg (2004): Die Plattform, auf der Nutzer Links einreichen und bewerten, startete 2004 mit Kevin Rose, Owen Byrne, Ron Gorodetzky und Jay Adelson. ↗ Mehr dazu (Digg)
  30. MetaFilter (1999): Das Community-Weblog mit Links, die Nutzer im Netz finden, wurde 1999 gegründet. ↗ Mehr dazu (MetaFilter)

Platz 61 bis 100: Fundstücke und Fußnoten

  1. Napster (1999): Shawn Fanning und Sean Parker starteten Napster im Juni 1999. Nach Klagen wegen Urheberrechtsverletzung wurde der Dienst im Juli 2001 abgeschaltet, im Juni 2002 folgte die Insolvenz. Mehr dazu: Napster 1999. ▶ Ansehen auf YouTube
  2. Melissa (1999): Das E-Mail-Virus wurde am 26. März 1999 von einem Mann aus Aberdeen Township, New Jersey, verbreitet. Er wurde keine Woche später festgenommen und 2002 zu 20 Monaten Haft verurteilt. ▶ Ansehen auf YouTube
  3. Eternal September (1993): Ab Ende 1993 und Anfang 1994 boten Internetanbieter vielen Neulingen Zugang zum Usenet; der Strom der unerfahrenen Nutzer ging nie mehr zu Ende. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  4. JenniCam (1996): Die Studentin Jennifer Ringley zeigte ab 1996 ihr Leben im Netz und beendete das Projekt Ende 2003. CNET nannte JenniCam 2008 eine der größten nicht mehr existierenden Websites. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  5. Elf Bowling (1998): Das Windows-Spiel von NStorm kam 1998 heraus. ▶ Ansehen auf YouTube
  6. Pets.com (1998): Die Seite lief von November 1998 bis November 2000; sie warb mit einem Auftritt bei der Macy’s-Parade 1999 und einem Spot beim Super Bowl 2000. ▶ Ansehen auf YouTube
  7. Beanie Babies (1995): Gelten als die erste Internet-Sensation der Welt (1995). ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  8. Elf Yourself (2006): Eine Weihnachts-Website von OfficeMax, auf der Besucher Bilder von sich in tanzende Elfen verwandelten; 2007 folgte „Scrooge Yourself“. ↗ Mehr dazu (Elf Yourself)
  9. HeadOn (2006): Die Werbung von Juni 2006 für ein homöopathisches Mittel mit dem Slogan „Apply directly to the forehead“, dreimal hintereinander. ▶ Ansehen auf YouTube
  10. Cerveza Cristal (2003): Eine chilenische Brauerei schaltete 2003 Spots, die nahtlos in eine Star-Wars-Ausstrahlung übergingen. ▶ Ansehen auf YouTube
  11. Polandball (2009): Eine Cartoon-Reihe, die 2009 im deutschen Imageboard Krautchan entstand. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  12. The Spirit of Christmas (1992): Zwei Kurzfilme von Trey Parker und Matt Stone (1992 und 1995), Vorläufer von „South Park“. ▶ Ansehen auf YouTube
  13. Little Superstar (1990): Ein Break-Dance-Ausschnitt aus dem tamilischen Film „Adhisaya Piravi“ von 1990, unterlegt mit einem Remix von „Holiday“. ▶ Ansehen auf YouTube
  14. JK Wedding Entrance Dance (2009): Der Hochzeitseinzug von Jill Peterson und Kevin Heinz aus St. Paul, Minnesota, zu „Forever“ von Chris Brown. ▶ Ansehen auf YouTube
  15. Thriller der CPDRC-Häftlinge (2010): Häftlinge im Gefängnis von Cebu auf den Philippinen tanzten im Januar 2010 Michael Jacksons „Thriller“ nach. ▶ Ansehen auf YouTube
  16. Bill-Gates-Kettenmail (1997): Ein Kettenbrief von 1997, der behauptet, AOL und Microsoft testeten eine Software und zahlten für jede Weiterleitung. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  17. Craig Shergold (1991): Ein britischer Krebspatient, der rund 350 Millionen Grußkarten erhielt und 1991 und 1992 im Guinness-Buch stand; die Bitten kursierten danach als Kettenmail. ↗ Mehr dazu (Living Internet)
  18. Goodtimes-Virus (1994): Eine erfundene Virenwarnung von 1994 über eine E-Mail mit dem Betreff „Good Times“. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  19. Six Degrees of Kevin Bacon (1994): Ein Gesellschaftsspiel, bei dem man Schauspieler über Mitspieler mit Kevin Bacon verbindet. ↗ Mehr dazu (Oracle of Bacon)
  20. Keep Calm and Carry On (2009): Ein britisches Plakat von 1939, das 2000 wiederentdeckt und 2009 in der Rezession zur Vorlage unzähliger Varianten wurde. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  21. Little Fatty (2003): Ab 2003 wurde das Gesicht des Shanghaier Studenten Qian Zhijun in andere Bilder montiert. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  22. Vuvuzelas (2010): Das Dauertröten bei der WM 2010 in Südafrika führte zu zahllosen Meme. ▶ Ansehen auf YouTube
  23. Krzysztof Kononowicz (2006): Ein Pole wurde 2006 nach seinem Auftritt in einer Kandidatendebatte in Białystok zum Netzphänomen. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  24. Dean scream (2004): Howard Deans Schrei nach den Vorwahlen in New Hampshire 2004. ▶ Ansehen auf YouTube
  25. Don’t Tase Me, Bro! (2007): Der Ruf eines Studenten bei einem Vortrag von John Kerry 2007, während Polizisten ihn festhielten. ▶ Ansehen auf YouTube
  26. Der Schuhwurf auf Bush (2008): Muntadhar al-Zaidi warf 2008 bei einer Pressekonferenz Schuhe nach George W. Bush; es folgten Browserspiele und GIFs. ▶ Ansehen auf YouTube
  27. Crush on Obama (2008): Ein Musikvideo von Amber Lee Ettinger aus dem US-Wahlkampf 2008. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  28. This Land (2004): Eine JibJab-Flash-Animation, in der Bush und Kerry eine Parodie auf „This Land Is Your Land“ singen. ▶ Ansehen auf YouTube
  29. Slender Man (2009): Am 8. Juni 2009 von Victor Surge auf Something Awful für einen Fotobearbeitungs-Wettbewerb erfunden. ↗ Mehr dazu (Wikipedia)
  30. Crabcore (2007): Ein Meme, das ab 2007 Metalcore-Gitarristen verspottet, die breitbeinig in die Hocke gehen. ▶ Ansehen auf YouTube
  31. Crysis (2007): Das Spiel war so anspruchsvoll, dass „Can it run Crysis?“ zum Maßstab für PC-Leistung wurde. ▶ Ansehen auf YouTube
  32. Der Kopfstoß von Zidane (2006): Der Kopfstoß im WM-Finale 2006 löste im Netz große Resonanz aus, auch mit nachgestellten Szenen. ▶ Ansehen auf YouTube
  33. #Blumenkübel (2010): Die Zerstörung eines Blumenkübels in Neuenkirchen verbreitete sich am 3. August 2010 über Twitter. ↗ Mehr dazu (taz)
  34. Das K2-Gipfelfoto (2010): Christian Stangl gestand 2010, dass sein Gipfelfoto nicht am K2 entstanden war; es folgte eine virtuelle Erstbesteigung über Foursquare mit über 700 Teilnehmern. ↗ Mehr dazu (bergsteigen.com)
  35. Axel E. Fischer (2010): Seine Forderung nach einem „Vermummungsverbot“ im Netz wurde 2010 auf Twitter und in Blogs massenhaft parodiert. ↗ Mehr dazu (netzpolitik.org)
  36. Sad Romance (2003): Ein Musikstück aus einer südkoreanischen Fernsehserie, das vor allem für Parodien genutzt wird. ↗ Mehr dazu (Know Your Meme)
  37. The End of the World (2003): Ein Flash-Video von Jason Windsor aus dem Jahr 2003, in dem die ganze Welt mit Atomwaffen zerstört wird. ▶ Ansehen auf YouTube
  38. Winamp (1997): Der Mediaplayer von Justin Frankel und Dmitry Boldyrev (Nullsoft) erschien 1997 in Version 1; AOL kaufte Nullsoft 1999 für 80 Millionen Dollar. Mehr dazu: Winamp und die MP3-Szene. ↗ Mehr dazu (Winamp)
  39. Mega Shark Versus Giant Octopus (2009): Der Trailer von Mitte Mai 2009 erzielte auf MTV.com über eine Million Aufrufe und weitere 300.000 bei YouTube. ▶ Ansehen auf YouTube
  40. Minions (2010): Die gelben Figuren aus „Ich – Einfach unverbesserlich“ sind seit 2010 fester Teil der Meme-Kultur. ▶ Ansehen auf YouTube

Zum Schluss

Vieles davon begann in einer Zeit, als Verbreitung noch E-Mail, Foren und Weitersagen hieß.

Quellen (14) · Stand Oktober 2026

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