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Vom 20. November bis zum 23. Dezember 2026 verwandelt sich die mittelalterliche Altstadt von Rothenburg ob der Tauber wieder in einen der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Deutschlands: den Reiterlesmarkt. Rund 61 festlich geschmückte Buden verteilen sich auf Marktplatz, Grünen Markt und Kirchplatz sowie im Rathaus-Hof – eingerahmt von der berühmten Fachwerkkulisse der Stadt. Traditionell eröffnet der Markt am Freitag vor dem ersten Advent auf dem Marktplatz.
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Öffnungszeiten und Ablauf
Sonntag bis Donnerstag hat der Reiterlesmarkt von 11 bis 19 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 20 Uhr. Am Volkstrauertag, dem 22. November 2026, bleibt der Markt geschlossen – ein Zeichen des Respekts, das in Rothenburg gute Tradition hat. Täglich sorgt Bläsermusik von den Erkern und Türmen der Altstadt für eine besonders feierliche Atmosphäre, die den Markt von vielen anderen Weihnachtsmärkten unterscheidet.
Woher der Name kommt
Namensgeber des Marktes ist das "Reiterle", eine sagenhafte Gestalt, die der Überlieferung nach in der Vorweihnachtszeit auf einem Schimmel durch die Gassen reitet und den Kindern Süßigkeiten bringt. Zur Eröffnung erscheint das Reiterle traditionell hoch zu Ross auf dem Marktplatz und läutet damit offiziell die Weihnachtszeit in Rothenburg ein. Diese Figur verleiht dem Markt seinen unverwechselbaren, sagenumwobenen Charakter und macht ihn zu mehr als einer reinen Verkaufsveranstaltung.
Einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands
Der Reiterlesmarkt gehört zu den ältesten nachweisbaren Weihnachtsmärkten Deutschlands, seine Ursprünge reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Kombiniert mit der einzigartigen Kulisse der komplett erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer, den giebeligen Fachwerkhäusern und den engen Gassen entsteht ein Ambiente, das viele Besucher an ein lebendiges Freilichtmuseum erinnert. Gerade in der Dämmerung, wenn Lichterketten und Fackeln die Altstadt erhellen, zeigt sich Rothenburg von seiner romantischsten Seite.
Angebot und Praktisches
An den Ständen gibt es klassisches Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck, regionale Spezialitäten und die für Rothenburg typischen Schneebälle sowie Glühwein und weitere Marktleckereien. Der Eintritt zum Markt selbst ist wie bei den meisten deutschen Weihnachtsmärkten frei; konkrete Preise für Speisen und Getränke variieren je nach Stand und sind aktuell nicht pauschal bekannt. Wer den Markt besuchen möchte, sollte angesichts der engen historischen Gassen und der Beliebtheit des Ortes vor allem an Adventswochenenden mit hohem Besucheraufkommen rechnen.
Für aktuelle Informationen zu Programm und eventuellen kurzfristigen Änderungen empfiehlt sich vor der Anreise ein Blick auf die Ankündigungen der Rothenburg Tourismus Service.
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