Review: 3 Wochen Intensivtest der meridol HALITOSIS Systemanwendung

[Dies war ein beauftragter aber nicht zwangsweise positiv wertender Produkttest]

Intensivtest der meridol HALITOSIS Systemanwendung

Heute möchte ich nach dreiwöchiger Testzeit von der Meridol Halitosis Systemanwendung für die Zahn- und Mundpflege berichten. Diese Produktkombination soll neben dem üblichen Schutz vor Karies insbesondere gegen schlechten Atem wirken, die Bakterienbildung im Mund mindern und zu einer gesunden Mundflora beitragen, sodass man stets mit frischem Atem unterwegs ist. Ich habe zugegeben noch nie soviel Zeit und Produkte auf einmal in meine Zahnpflege investiert, daher war ich auf die Anwendung und das Ergebnis gespannt.

Folgende Erfahrungen habe ich während des Testzeitraumes gemacht:

Systemset: Meridol Halitosis

Zunächst muss man generell einige Minuten mehr Zeit im Bad einplanen, da die Anwendung von Zahnbürste, Zungenreiniger und Mundspülung natürlich etwas länger dauert als nur „3-Minuten-Zähneputzen“.

Die Zahnbürste

Die Zahnbürste liegt gut in der Hand und ist mit gummierten Flächen am Daumen versehen, so dass sie nicht abrutschen kann. Der Griff ist realtiv schlank. Jenachdem wie groß die eigene Hand ist kann man ihn eventuell als etwas zu dünn empfinden. Ich benutze in der Regel eine etwas größere Zahnbürste eines Discounters. Im Vergleich fällt der Borstenkopf kleiner aus und die mikorfeinen Borsten der Zahnbürste sind ziemlich weich. Für mich brachte das zu Beginn des Testzeitraumes ein gewisses Gefühl der Umstellung. Durch die gummierte, und weiche Rückseite (Noppenfeld) des Borstenkopfes wird merklich die Belastung des Zahnfleisches gemindert und der Putzvorgang ist sehr schonend. Zudem werden zusätzlich Bakterien von Zunge und Wangen entfernt.

Die Zahnpasta:

Die meridol HALITOSIS Zahnpasta: Die klinisch getestete Zahnpasta enthält eine Kombination aus Zink und einem dualem Fluoridsystem mit antibakterieller Wirkung um neben dem Kariesschutz die Neubildung von geruchsverursachende Bakterien auf Zähnen und der Zunge zu hemmen bzw. zu beseitigen. Die Konsistenz empfinde ich eher wie ein Gel und etwas flüssiger als bei den mir bisher bekannten Pasten. Die Zahnpasta hat einen Eigengeschmack, der zunächst etwas gewöhnungsbedürftig aber nicht „scharf“, süß oder stark nach Minze bzw. Kräutern schmeckt wie das üblicherweise der Fall ist.

Die Zahnpastatube hat einen raffinierten Verschluss der mit einem im Schraubdeckel integrierten „Schraubenschlüssel“ geöffnet wird.

Der Zungenreiniger:

Der Zungenreiniger entfernt bakterielle Zungenbeläge und wird mit einer erbsengroßen Menge meridol HALITOSIS Zahnpasta benutzt. Nach dem Auftragen der Paste zieht man den Reiniger von hinten nach vorne über die Zunge. Durch die Lamellen sollen die Beläge abgetragen werden. Ein gewisses Problem ist hierbei der eigene Würgereiz, ich musste bei mir aufpassen den Zungenreiniger nicht zu weit hinten anzusetzen. Den Effekt der Reinigung kann man leicht sehen wenn sich der weiße Schaum nach dem Abschaben etwas gräulich bis beige verfärbt hat ;-)…. Ich habe den Reiniger zwischendurch 2-3 mal abgespült und den Schabevorgang wiederholt bis der Schaum weiß geblieben ist.

Ich hatte früher bereits mal einen von der Konstruktion einfacheren Zungenreiniger aus Plastik (aus der Apotheke). Hier kann ich vergleichend sagen, dass der Meridolreiniger – bei gleicher Anzahl von Schabevorgängen – effektiver arbeitet.

Die Mundspülung:

Nach dem Zähneputzen und Zungereinigen wird zuletzt die Mundspülung verwendet. Die Mundspülung soll:

  1. geruchsverursachende Bakterien auf der Zunge und in der gesamten Mundhöhle beseitigen
  2. den bakteriellen Stoffwechsel, der schlechten Atem verursacht hemmen
  3. geruchsbildende Verbindungen neutralisieren

Die Mundspülung schmeckt wie die Zahnpasta, nur etwas intensiver. Da man sich den Mund nach dem Gurgeln nicht mit Wasser ausspülen soll, bleibt einem der Geschmack auch eine ganze Weile erhalten. Ein Problem der Mundspülung ist die Neigung stark zu schäumen. Richtiges Gurgeln finde ich ist nur sehr eingeschränkt möglich, da sich sofort eine große Menge Schaum im Mund bildet.

Das Fazit:

Die Kombination der Produkte erfüllt ihren Zweck – Zahnpflege und frischer Atem – und bietet ein gutes Komplettset. Besonders überzeugt hat mich insbesondere der Zungenreiniger, der eine vergleichsweise gute Reinigungsleistung erbringt. Im Vergleich mit den mir bisher bekannten Modellen lässt er sich sehr gut handhaben. Die Zahnbürste hat relativ weiche Borsten und reduziert Zahnfleischverletzungen durch die weichen Gummiflächen. Der Geschmack von Zahnpasta und Mundwasser sagt mir persönlich nicht so zu, aber dass ist sicherlich „Geschmacksache“. Das Mundwasser neigt zudem schnell zu heftiger Schaumbildung, dadurch ist ausgiebiges Gurgeln schwierig.

Für Menschen die zu Mundgeruch neigen kann das Set bei regelmäßiger Anwendung einen Versuch wert sein. Doch auch wer normalerweise keine Probleme hat, kann von den gesundheitlichen Vorteilen einer Zungenreinigung profitieren und den eigenen Organismus bei der Reinigung unterstützen.

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