Halbinsel Cap Ferret: Zwischen Pinienduft und Meeresrauschen

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Abtauchen zwischen Pinienduft und Meeresrauschen Im Südwesten Frankreichs, nur 60 Kilometer von der Weinstadt Bordeaux entfernt, befindet sich ein ganz besonderer Flecken Erde.

Die Halbinsel Cap Ferret am atlantischen Ozean ist mit ihren Pinienwäldern, naturbelassenen Dünen und kilometerlangen Sandstränden ein beliebtes Urlaubssziel für die Sommerferien in Frankreich. Erfahren Sie hier, warum sich die Reise in eine der schönsten Gegenden Frankreichs so sehr lohnt!

Ein unvergessliches Naturerlebnis

Auf der Suche nach einem Alternativprogramm zu den schönen, jedoch überwiegend sehr vollen und touristischen Mittelmeerstränden Frankreichs, bin ich durch France-Voyage.com auf den Südwesten des Landes aufmerksam geworden. Die Halbinsel Cap Ferret ist eine Oase der Ruhe. Hinter dem Naturschutzgebiet aus Pinienwäldern und unangetasteten Dünen befinden sich kilometerlange Sandstrände. Vor allem die Sonnenuntergänge über dem rot-orangenem Ozean begeistern mich jedes Mal aufs Neue.

Aktivurlaub

Bild von María Fernanda Pérez auf Pixabay

Nachdem ich mich ein paar Tage im feinen Sand beim Rauschen der Atlantikwellen entspannt habe, stürze ich mich gerne zum Surfen in die Wellen. Auf der Halbinsel gibt es mehrere Surfschulen, sogar eine, die ausschließlich deutschsprachig ist. Der Sport des Wellenreitens erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit und das ist mehr als verständlich: Schließlich macht das Surfen einen Riesen-Spaß. Auch beim Fahrradfahren geht mir hier jeden Sommer das Herz auf: durch die Pinienwälder und entlang der kleinen Fischerdörfer verläuft ein gut ausgebautes Netz an Radfahrwegen. So lässt sich die Halbinsel einwandfrei per Rad erkunden.

Köstlichkeiten aus dem Ozean und der französischen Küche

Bild von Patricia Alexandre auf Pixabay

„Moules-frites“, frische Muscheln mit knusprigen Pommes, werden hier in zahlreichen, gemütlichen Restaurants serviert. Gemeinsam mit den Austern sind sie eine Spezialität der Region. Die Wochenmärkte in den kleinen Ortschaften, wie z.B. Piraillan und Claouey, laden zum Verweilen ein. Das große Angebot an frischem Fisch und Meeresfrüchten, leckerem Käse und Wein aus der Region sind schon Grund genug, eine Reise in die Region zu planen.

Spannende Tagesausflüge

Am südlichen Ende des Kaps befindet sich ein Leuchtturm. Er ist für Besucher geöffnet. Von rund 52 Metern Höhe hat man hier einen schönen Ausblick über die umliegenden Pinienwälder, den Ozean und die Fischerdörfer. Direkt neben dem süßen Leuchtturm befindet sich außerdem ein alter Bunker. Heute ist er zum Museum mit spannenden Informationen umfunktioniert. Thematisch geht es hauptsächlich um die Geschehnisse auf der Halbinsel während des zweiten Weltkriegs. Auch an den langen Sandstränden lassen sich vereinzelt Überreste von Bunkern finden, die einen interessanten Kontrast zur Natur bilden.

Die Dune de Pilat, die größte Düne Europas, ist mein Lieblingsausflugsziel in der Region. Der gewaltige Sandberg erhebt sich bis zu 108 Meter über dem Meeresspiegel. Auch vom Leuchtturm aus ist die riesige Düne, die einer kleinen Wüste gleicht, zu erkennen. Es macht unglaublich viel Spaß ihren Gipfel zu erklimmen und die einzigartige Landschaft um sie herum zu genießen.

Bild von jean-pierre duretz auf Pixabay

Außerdem zu empfehlen ist eine Bootstour durch das „Bassin d’Arcachon“, wie sich das Binnenmeer östlich der Halbinsel nennt. Eine solche Tour bietet nicht nur die Möglichkeit, einen atemberaubenden Blick auf die Düne zu erhaschen, sondern auch die bekannten Vogelinseln aus der Ferne zu beobachten.

Nicht zuletzt genieße ich es während meines Urlaubs sehr, Tagesausflüge nach Bordeaux zu unternehmen. Besonders die Altstadt, die auch „Historisches Zentrum“ genannt wird, hat es mir angetan. Sowohl die kleinen, malerischen Gassen als auch die kilometerlange Fußgängerzone der „Rue Sainte Catherine“ laden zum Bummeln ein. Ein Café au lait und ein frisches Pain au chocolat in einem der zahlreichen Straßencafés runden den Besuch der Stadt perfekt ab. Die Altstadt Bordeaux zählt übrigens zum UNESCO-Welterbe.

Bild von Thomas Cheng auf Pixabay

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