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Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark liegt am östlichen Ende des Caprivi-Strips und bereits in Botswana. Hier geht es vergleichsweise touristischer zu als in den restlichen, bisher besuchten Zielen. Untergebracht waren wir in einem relativ großen Hotel der Chobe Safari Lodge. Der Ort Kasane liegt eine Kilometer vor dem Dreiländereck: Botswana, Namibia, Sambia und einer wichtigen Fährverbindung nach Sambia, der Kazungula Ferry. Die Grenze zwischen Namibia und Botswana verkäuft in der Flussmitte, weswegen auch Streitigkeiten über den Grenzverlauf nicht ausbleiben, da sich das Flussbett stetig verändert.

In Kasane gibt es größere Läden, einen Markt und einige Restaurants. Leider kommt hier ein wenig das Gefühl von „Massentourismus“ auf, da fast alle Hotels Safarifahrten sowohl zu Wasser als auch per Jeep anbieten. Der Fluss und der naheliegende Teil des Chobe-Nationalparks werden daher von etlichen Booten und Jeeps inklusive Touristengruppen befahren. Durch die sehr guten Gegebenheiten und den Schutz des Parkes hat sich hier eine eigentlich schon ungesund große Elefantenpopulation entwickelt. Neben Krokodilen, Warzenschweinen, Seeadlern, Wasserbüffeln, Affen und Echsen gehören die friedlichen Elefantenherden zu den Attraktionen. Durch die Masse an Tieren leidet allerdings sichtbar der Baumbestand und das komplette Gebiet ist ziemlich „umgepflügt“ durch die Aktivitäten der Tiere. Böse ausgedrückt könnte man das ganze als afrikanisches „Disneyland“ bezeichnen, zumindest geht eine Menge Flair verloren auch wenn die Tierbeobachtung hier mit Abstand am einfachsten und ergiebigsten ist. Auch für Vogelfreunde ist das Flussgebiet und die grüne Insel ein sehr gutes Beobachtungsrevier.

Die Chobe Safari Lodge hat einen vergleichsweise guten europäischen Standard. Die Mahlzeiten werden auf großzügigen Terrassen in Buffetform angeboten und es wird direkt am Buffet gegrillter Fisch und verschiedenes Fleisch angeboten. Es gibt einen größeren Pool und vom Hotel eigenen Anlegern kann zu den angesprochenen Flusstouren aufgebrochen werden. Die Grünanlagen werden von ziemlich vielen, manchmal etwas aufdringlichen Äffchen bevölkert, die sich auch gern am Buffet bedienen, wenn sie nicht verjagdt werden. Auf den Rasenflächen tummeln sich auch eine Menge Mungos.

Diese findet man in Namibia häufig:

…to be continued

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