Passend zum vorangegangenen post, hier ein Video zum gleichen Thema:

 

I Knew Jesus Before He Was a Christian: And I Liked Him Better ThenZu Weihnachten gabs natürlich wieder etliche Bücher. Angefangen habe ich mit I Knew Jesus Before He Was A Christian – And I Liked Him Better Then von Rubel Shelly. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin, aber es muss wohl irgendjemandem gefallen und auf seinem blog empfohlen haben. Mir ging es ebenso, deswegen hier meine Empfehlung.

Bestimmt denkt ihr schon darüber nach, was es mit dem Titel genau auf sich hat? Dahinter verbirgt sich im Grunde die Hauptthese des Buches (welch Überraschung!). Der Grund, warum Jesus in der heutigen Zeit nicht mehr so an kommt, liegt nich so sehr an Jesus als an seinen Nachfolgern. Also: die Grundidee war gut, aber was 2000 Jahre Christentum daraus gemacht hat, steht heute der message eher im Wege. Eine steile These, aber Shelly legt überzeugend dar, wie das Evangelium verfälscht wird, wenn eigene Interessen verfolgt werden und nicht mehr Gott an die erste Stelle gesetzt wird.

Shelly zeigt an mehreren christlichen Grundüberzeugungen, wie Jesus diese gemeint und was zwei Jahrtausende kulturelles Christentum daraus gemacht haben.

Unbedingte Leseempfehlung!

 

bild_1_alt_deEin Videobericht über unser Stammlokal. Vanessa und ich essen dort fast einmal pro Woche.

Bericht bei Maintower

 

 

Eine neue reality show wird zur Zeit in den USA kontrovers diskutiert. Für einige werden die Muslime in der show “All American Muslims” zu “harmlos” dargestellt. Das alltägliche Leben von verschiedenen Familien in der Arab-American Hochburg Dearborn, Michigan wird nämlich als das ganz normale amerikanische Familienleben präsentiert.

Die Show gibt interessante Einblicke in die  Lebenswelt von liberalen und konservativeren Muslimen. Interessanterweise werden beide Gruppierungen in Interviews auch zusammengeführt und diskutieren ihre Standpunkte. Dass radikale Muslime in der Sendung nicht auftreten versteht sich eigentlich von selbst. Den Gemäßigteren, die augenscheinlich  mit Terrorismus nichts zu tun haben, aus diesem Grund eine faire Darstellung zu verweigern ist wohl etwas übertrieben.

Oder?

 

Haha! Wie ehrlich ist unsere Anbetung?

 

Wer sich für Methoden der Bibelauslegung interessiert, sollte unbedingt The Blue Parakeet von Scot McKnight lesen. Ich würde mal behaupten, die meisten Christen wissen gar nicht, dass sie von irgendeiner Methode geleitet die Bibel lesen und auch nicht von welcher.

McKnight schafft es, auch für Nichttheologen verständlich, zu zeigen, wie beliebig unsere Auslegung sein kann und dass sie hauptsächlich dadurch bestimmt ist, aus welcher Gemeindetradition wir kommen und welche Schwerpunkte diese setzt. Sein Vorschlag ist deshalb, die Bibel als story zu lesen. Gemeint ist damit, dass man jeden einzelnen Text der Bibel im Kontext des plots von Oneness –> Otherness –> Oneness lesen soll.

Er erklärt seine Methode in drei Teilen:

Story: What Is the Bible?
Listening: What Do I Do With the Bible?
Discerning: How Do I Benefit from the Bible?

Am Ende veranschaulicht er seine Methode dann noch beispielhaft am Thema der “Frauenfrage”.

Er schreibt auf einem sehr hohen, akademischen Niveau, aber bleibt trotzdem immer verständlich. Viele Stellen sind sogar sehr locker und humoristisch. So kann man sich mit einem wichtigen, zu weilen auch komplizierten Thema beschäftigen, und scheitert nicht gleich auf den ersten Seiten  an zu theologischer Sprache.

The Blue Parakeet gibts jedoch leider im Moment nur auf Englisch.

 

Haha. =)

 

…diesmal nichts kontroverses!

Rob Bell im Interview from Jesus.de-Redaktion on Vimeo.

 

Im neuen IKEA-Katalog kann man lesen:

“Es war schon eine Herausforderung, unsere ausladenden EKTORP Sofas Kosten sparend und umweltschonend zu lagern und zu transportieren.”

Ist das beides richtig, kann man sich das so aussuchen? Ich weiß noch, dass mein Deutschlehrer mir mal “staubsaugen” als falsch angestrichen hat. Das ist doch das selbe Phänomen oder?

Was stimmt denn nun?

 
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