I love photo essays! Dieses zeigt Ian Fisher, der sich direkt nach der High School bei der Army verpflichtet und dann in den Irak muss. Sehr gute Fotos, die auch mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurden:
Und da war die Osterfreizeit schon wieder rum. Warum vergeht die Zeit immer so schnell? Diesmal wars leider ziemlich kalt, dafür war das Thema diesmal um so heißer. =P
In Erinnerung bleibt:
- die obligatorische Querfeldein-Wanderung vom Bahnhof, diesmal von Nistertal
- ein kontroverses Thema
- eine ermutigende Bibelstunde über Evangelisation mit Don
- viele Gespräche mit alten Freunden
- zwei anstrengende Laufeinheiten (6,2 km) mit Chelsea und Kyle
- den neuesten Gossip austauschen
…und für nächstes Jahr sind dann wieder wir dran mit der Planung.
Da der Fluß Turia, der durch Valencia floß, kaum noch Wasser führte, kam irgendjemand auf die grandiose Idee, ihn einfach umzuleiten und in dem alten Flußbett einen Park einzurichten, der sich nun durch die ganze Stadt zieht. An der ehemaligen Mündung befindet sich nun die eindrucksvollste Sehenswürdigkeit von Valencia: la Ciudad de las Artes y Ciencias. Dieser vom valencianischen Stararchitekten Santiago Calavara entworfene Stadtteil beherbergt eine Oper, ein Kino, ein Museum und ein Aquarium. Die Architektur ist wirklich außergewöhnlich, fast schon außerirdisch. Aber seht selbst:
Was mir auch aufgefallen ist, ist dass die Bevölkerung in Valencia sehr homogen erscheint. Anders als in der Multikultistadt Frankfurt sieht man hier fast keine Ausländer. So habe ich während der ganzen Zeit keine einzige Frau mit Kopftuch gesehn. Die einzigen, die man als Ausländer ausmachen kann, sind die Schwarzafrikaner aus den spanischen Enklaven auf dem afrikanischen Kontinent. Selbst alle Jobs aus dem Niedriglohnsektor wie Straßenfeger, Sicherheitsdienst, usw. wovon es eine Menge gibt, werden alle von Einheimischen ausgefüllt. Warum ich das alles erzähle? Wegen meinen blonden Haaren erkennt jeder Spanier sofort, dass ich kein Einheimischer bin und irgendwie hab ich mich in machen Situationen schon etwas wie ein Exot gefühlt. Es gab eine Situation, wo ein kleiner Junge einfach vor Stefan stehen geblieben ist und auf ihn gezeigt hat. Und ein anderes mal riefen uns kleine Kinder hinterher: “Mira los gemelos, rubio y rubio.” (”Schau mal die Zwillinge, blond und blond.”)
Die Spanier sind ja sehr katholisch (92% der Bevölkerung sind Kirchenmitglieder). Das fällt schon da durch auf, dass es im Stadtbild keine protestantischen Gotteshäuser gibt. Interessanterweise gibt es in Spanien keine offizielle Kirchensteuer. Vielmehr kann jeder Spanier selbst entscheiden, ob er 0,7% seiner Gehaltssteuer für kirchliche oder andere soziale Zwecke abführen lassen will.
Nachdem was man so beobachten kann, nimmt die Marienverehrung ab und zu ausufernde Züge an. In einer Kirche waren Bilder ausgestellt, die die Geburt, das Abendmahl mit und der Tod von… Maria glorifizierten. Da fragt man sich schon manchmal, ob hier nicht im Laufe der Jahrhunderte der Protagonist gewechselt hat!?
Neben der Kathedrale befindet sich hier in Valencia die Basílica de la Virgen de los Desamparados, also die Basilika der Jungfrau der Schutzlosen, der Schutzpatronin Valencias. Der Gottesdienst in dieser Basilika mutet ein bisschen wie ein come and go event an. Viele der Besucher kommen rein, hören 2-3 Minuten zu, betrachten die Ikone der Schutzpatronin und gehen dann wieder.
Zu den Fallas wird übrigens eine übergroße Replika der Virgen vor der Basilika aufgestellt, deren Kleid komplett nur aus Blumen bestehen wird.
Während der Halbzeitpause ist man in Spanien nicht etwa Bratwurst. Nein. Fast schon etwas zu typisch holt hier jeder nach der ersten Halbzeit sein mitgebrachtes in Alufolie gewickeltes bocadillo hervor und genießt diesen als Pausensnack. Wahlweise mit queso, jamón, atún oder auch mit tortilla jeder nach seinem Geschmack. Das schont dann auch den Geldbeutel.
Das Spiel, FC Valencia gegen Werder Bremen war übrigens mit un penalti und una roja directa sehr ereignisreich und die Spanier verständlicherweise sehr aufgebracht. Das Spiel endete dann mit einem für beide Seiten versöhnlichem 1:1.
Was mir als eine der ersten Sachen aufgefallen ist, ist dass es die Stadt sehr sauber ist. Es liegt kaum Müll rum und überall sind Straßenkehrer unterwegs. Und wenn man nachts durch die Straßen läuft, sieht man, dass nachts die Straßen und Bürgersteige mit Wasser abgespritzt werden. Auch die Metro ist sehr sauber, modern und gepflegt. Und da sagt man die Deutschen wären so ordentlich, hier ist alles viel sauberer und generell besser in Schuss. Auch besonders alle Parkanlagen usw. Aber ich denke mal, das muss was typisches für Valencia sein, denn Barcelona z.B. war, als ich da war, dreckig ohne Ende…
Wer mich gut kennt, weiß dass ich andauernd MTV “Reality” Shows schaue. Real World ist eh Pflicht, Teen Mum ist auch nicht schlecht und ich gebe zu, dass ich sogar schon Jersey Shore “das eine oder andere mal” geschaut habe.
MTV’s neuester Streich heißt: My Life As Liz. Liz als Anführer der “nerd herd” kämpft gegen den “blond squad”. Ein klassisches High School Motiv, aber diesmal in besonders charmanter und liebeswerter Ausführung. Ein bisschen emo, ein bisschen nerdy, aber total lustig…